Climate Star 2007 geht an die Stadtgemeinde Wieselburg
Mit dem eingereichten Projekt „Prima fürs Klima“ konnte Wieselburg den Climate Star 2007 nach Wieselburg holen.
Die Überreichung des Preises erfolgte am 23. 11. 2007 in Baden bei Wien. Es wurden 13 europäische Städte und Gemeinden für ihr Engagement im Bereich „Nachhaltige Mobilität und Klimaschutz“ mit einem Climate Star 2007 ausgezeichnet. Mehr als 50 Städte und Gemeinden aus elf Ländern haben sich für die Auszeichnung beim Klima-Bündnis beworben und ihre Aktionen, Kampagnen und Maßnahmen für nachhaltige Mobilität und kommunalen Klimaschutz dokumentiert. Wieselburg wurde in der Kategorie mit weniger als 10.000 Einwohner/Innen zusammen mit der Gemeinde Zwischenwasser, Vorarlberg ausgezeichnet. Die Preisträger anderen Kategorien waren: Alcalá de Henares (Spanien), Essen (Deutschland), Gent (Belgien), Sheffield (Großbritanien), Baden (Österreich), Baden (Schweiz), Esslingen am Neckar (Deutschland), Karlstad (Schweden) und Stockerau (Österreich).
Über die Nominierung für die Auszeichnung und die Vergabe der Climate Stars entschied eine Expertenjury, die die eingereichten Projekte nach den vorgegebenen Kriterien Innovationsgehalt, Kosten-Nutzen-Verhältnis, langfristiger Beitrag zur CO2-Reduktion und Übertragbarkeit bewertete.
Projektbeschreibung:
Umweltfreundlich in die Schule – das ist für die Schüler & Schülerinnen der Stadtgemeinde Wieselburg gelebte Alltagspraxis.
In Wieselburg wurde für die Pflichtschulen das Klassenspiel „Prima fürs Klima – ohne Gaspedal durch das Erlauftal“ entwickelt, das vor allem die Minderung des Autoverkehrs vor Schulen zum Ziel hat. Jedes Schulkind das zu Fuß, per Rad oder mit dem Bus zur Schule kam, durfte in einer regionalen Landkarte einen Punkt ausmalen. Jene Schulklasse, die zuerst alle Punkte ausgemalt hatte, erhielt einen Preis. Als Hauptpreis wurde ein Reisegutschein der Österreichischen Bundesbahn für eine Schulklasse vergeben. Das Spiel wurde bisher mit 900 Schülerinnen und Schülern von Volks-, Hauptschule und Gymnasium durchgeführt. Dabei lernen die Schulkinder nicht nur sich selbständig im Straßenverkehr zu bewegen, auch ihre Gesundheit und die sozialen Kontakte der Kinder untereinander werden durch den „umweltfreundlichen“ Schulweg gefördert. Nebenbei treten auch nicht zu unterschätzende Lerneffekte für die Eltern auf. Das Spiel kann individuell an die jeweilige Region angepasst werden. Zwei benachbarte Gemeinden sind dem Beispiel Wieselburgs bereits gefolgt.
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